WeStella
Projekterfahrung

Projekte, an denen Sie uns messen können.

Ausgewählte Aufgaben aus Verwaltungs-, Rechenzentrums- und Unternehmensumgebungen. Konkrete Einblicke in die fachlichen Aufgaben und die übernommene Verantwortung.

Einordnung

Erfahrung, die sich konkret beschreiben lässt.

Die anonymisierten Beispiele zeigen persönliche Projekterfahrung von Niklas Wendy aus der Zeit vor und neben WeStella. Client- und Serverzahlen beschreiben die jeweilige Gesamtumgebung. Die konkrete Rolle und die bearbeiteten Aufgaben sind im Vorgehen dargestellt.

Projekterfahrung

MECM-Aufbau in einer Bundesbehörde · über 100.000 Clients

Ausgangslage

Multi-Domänen-Infrastruktur nach Tiering-Modell mit über 100.000 Clients und mehreren tausend Servern, hohe Sicherheitsanforderungen nach BSI IT-Grundschutz. Softwareverteilung und Patchmanagement waren neu aufzubauen.

Vorgehen

Projektleitung für Aufbau, Planung und Umsetzung der MECM-Struktur; automatisiertes Patch- und Verteilmanagement; Einführung von LAPS und AppLocker; System- und Browser-Härtung nach BSI-Vorgaben; Betrieb von AD, GPO, File- und RDSH-Services. Verantwortung über viereinhalb Jahre.

Ergebnis

Eine gehärtete, dokumentierte Verteil- und Patchinfrastruktur im Regelbetrieb der beschriebenen Verwaltungsumgebung.

Projekterfahrung

Windows- und MECM-Betrieb im Landesrechenzentrum · über 70.000 Clients

Ausgangslage

Landesrechenzentrum mit über 70.000 Clients und mehreren tausend Servern in einer Multi-Domänen-Landschaft; MECM-Betrieb und WSUS-Aufbau neben dem Tagesgeschäft.

Vorgehen

Administration der Windows-Server-Umgebungen, MECM-Betrieb und Troubleshooting, WSUS-Aufbau, Teamleitung für die Implementierung, Betriebshandbücher und Dokumentation.

Ergebnis

Verlässlicher, nachvollziehbar dokumentierter Verteil- und Patchbetrieb im öffentlichen Sektor.

Projekterfahrung

Rollout und Client-Migration im Pharmakonzern · rund 50.000 Clients

Ausgangslage

Internationaler Pharmakonzern, konzernweites PC-Replacement und SCCM-/Client-Migration unter laufendem Betrieb, zeitweise unter Pandemiebedingungen.

Vorgehen

Stellvertretende Rollout-Teamleitung: Rolloutkonzept entwickelt und etabliert, Einsatz- und Terminplanung, Technikersteuerung, Eskalationsinstanz, Schnittstelle zwischen Dienstleistern und interner IT; daneben SCCM-Verteilung und 3rd-Level-Support.

Ergebnis

Ein geordneter Großrollout mit funktionierender Prozesskette, der auch unter kurzfristig veränderten Bedingungen lieferfähig blieb.

Projekterfahrung

Modern Endpoint Management im Gesundheitssektor

Ausgangslage

International tätiger Gesundheitslogistiker mit gewachsener Server- und Clientlandschaft und Modernisierungsbedarf Richtung Cloud-Management.

Vorgehen

Verwaltung von Azure-Tenants, Intune und Autopilot neben bestehendem MECM; Teamleitung für die Einführung von WSUS, MECM und Clientmanagement-Tooling; Virtualisierungsbetrieb unter VMware.

Ergebnis

Hybrides Gerätemanagement aus einer Hand: Bestand über MECM beherrscht, moderner Pfad über Intune und Autopilot etabliert, Einführung im Team verankert.

Projekterfahrung

MECM-Stabilisierung und Schwachstellenmanagement im Enterprise-Rechenzentrum

Ausgangslage

Sehr große, komplexe MECM/SCCM-Infrastruktur in den Rechenzentrumsumgebungen eines globalen IT-Dienstleisters mit Stabilisierungs- und Sicherheitsbedarf.

Vorgehen

Analyse und Weiterentwicklung der Infrastruktur, Patch- und Updatemanagement für Windows und Drittanbieter, Priorisierung von Vulnerabilities und Security Findings, Betreuung der Backup-Infrastruktur, Betriebskonzepte.

Ergebnis

Ein stabiler, sicherer Verteilbetrieb mit priorisierter Schwachstellenbearbeitung und dokumentierten Konzepten.

Projekterfahrung

KI-gestützte Vorbereitung von Softwareaktualisierungen

Ausgangslage

In einer sehr großen MECM-Umgebung mussten Schwachstellenbefunde (Qualys) und Software- bzw. Update-Stände manuell zusammengeführt und passende Aktualisierungen für die Bereitstellung vorbereitet werden.

Vorgehen

Entwicklung eines Agenten, der Qualys-Befunde mit den Beständen im MECM-Umfeld abgleicht und eine Bewertung mit Handlungsempfehlung erstellt. Nach persönlicher Prüfung und Freigabe bereitete der Agent für ausgewählte Microsoft-Store-Anwendungen die benötigten Aktualisierungsdateien samt Abhängigkeiten vor; bereits vorhandene Komponenten wurden erkannt und nicht erneut geladen.

Ergebnis

Ein teilautomatisierter Ablauf von der Vorprüfung bis zur Paketvorbereitung, der die manuellen Prüf- und Zusammenstellungsschritte deutlich reduzierte. Kontrolle, Paketierung, Versionierung und Bereitstellung blieben durchgehend in persönlicher Verantwortung; eine Ausbringung ohne seine Freigabe war nicht Bestandteil der Umsetzung.

Technische Praxis

Aufgaben, die wir aus dem Betrieb kennen.

Ausgewählte Problemmuster aus der persönlichen Arbeitserfahrung. Je nach Umgebung verbinden wir Analyse, technische Umsetzung und dokumentierte Übergabe.

MECM in abgeschotteten Umgebungen

Auch ohne direkten Internetzugang muss die Management-Plattform aktuell und wartbar bleiben.

  • Site-Upgrades über eigenständige Standorte hinweg planen und durchführen.
  • Hotfixes nach Relevanz und Anwendbarkeit bewerten.
  • Änderungen zunächst am kleineren Standort erproben und danach auf den Hauptstandort übertragen.
  • Sicherheitsrelevante Änderungen nach dem Upgrade mit gezielten Testläufen validieren.

Eine dokumentierte Reihenfolge schafft eine belastbare Grundlage für weitere Änderungen.

Windows 11 auf neuer Hardware

Neue Geräte benötigen einen reproduzierbaren Installationsweg, auch ohne Autopilot oder Cloudanbindung.

  • MECM-Task-Sequences für unterschiedliche Hardware aufbauen.
  • Installations-Images aufbereiten und Antwortdateien für Sprache, Tastatur und Domänenzuordnung abstimmen.
  • WinPE-Boot-Images prüfen und fehlende Netzwerk- oder Dock-Treiber gezielt ergänzen.
  • BitLocker bereits bei der Erstinstallation berücksichtigen.

So werden Hardwarebesonderheiten Bestandteil des Bereitstellungsprozesses statt wiederkehrender Handarbeit.

Windows 11 im Bestand

Wiederholungsschleifen und Update-Abbrüche können ein geplantes In-Place-Upgrade blockieren.

  • Deployment- und Wiederholungsverhalten systematisch untersuchen.
  • Windows-Update-Fehler eingrenzen und vorbereitende Servicing-Schritte einbinden.
  • Bei Known-Issue-Rollbacks die notwendige Richtlinienkonfiguration mitprüfen.
  • Den Upgrade-Pfad kontrolliert erproben und dokumentieren.

Daraus entstand ein reproduzierbarer Upgrade-Pfad für mehrere hundert Clients.

Aktuelle Installations-Images

Installationsmedien sollen auch in abgeschotteten Umgebungen einen kontrollierten Patchstand haben.

  • Kumulative Windows- und .NET-Updates per Offline Servicing integrieren.
  • Single- und Multi-Index-Images einschließlich Sprachvarianten berücksichtigen.
  • Mount-Probleme und schreibgeschützte Quelldateien gezielt prüfen.
  • Abhängigkeiten der Update-Kette beachten und den Zielstand mit DISM verifizieren.

Aktuelle Images erleichtern die nachvollziehbare Bereitstellung neuer Systeme.

Updates ohne direkten Internetzugang

Nicht jedes Produkt lässt sich über denselben Update-Katalog versorgen.

  • WSUS und automatische Bereitstellungsregeln auf den Offline-Betrieb abstimmen.
  • Für geeignete Click-to-Run-Produkte einen separaten Update-Weg vorsehen.
  • Herstellerdownloads kontrolliert übernehmen und Versionen vorhalten.
  • Update-Pfade und Verteilung auf die Zielsysteme miteinander abstimmen.

Die Update-Versorgung bleibt auch bei unterschiedlichen Bezugswegen nachvollziehbar.

BIOS und Firmware

Viele Gerätemodelle erfordern passende Erkennung und ein abgestimmtes Neustartverhalten.

  • Firmware über das MECM-Anwendungsmodell mit Versionserkennung bereitstellen.
  • Modelle über globale Bedingungen statt vieler einzelner Zielgruppen zuordnen.
  • Herstellertools, BitLocker-Unterbrechung und Neustarts aufeinander abstimmen.
  • Änderungen mit Pilotgruppen und Wellen von etwa 25 Prozent erproben.

Einheitliche Regeln machen Firmwareänderungen besser steuerbar.

Secure Boot und Zertifikatswechsel

Sicherheitsrelevante Änderungen brauchen auch ohne Cloud-Telemetrie ein kontrolliertes Vorgehen.

  • Firmware-Kompatibilität je Modellfamilie prüfen.
  • Discovery- und Remediation-Skripte für eingeschränkte PowerShell-Sprachmodi anpassen.
  • Skriptläufe, Ereignisprotokolle und unterschiedliche Fortschrittszustände auswerten.
  • Baselines, Monitoring und ein Pilot-Runbook mit Entscheidungspunkten vorbereiten.

Die praktische Arbeit umfasst Erprobung und Fehleranalyse; ein abgeschlossener Flottenrollout wird daraus nicht abgeleitet.

PKI im Clientmanagement

Unkoordinierte Zertifikatswechsel können zentrale Management-Funktionen beeinträchtigen.

  • Verwendungszwecke und Zertifikatsnamen vor einem Wechsel prüfen.
  • Einen ungeplanten Austausch kontrolliert zurücknehmen und als Change neu aufsetzen.
  • Gleichzeitige Ablaufzeitpunkte von Client-Zertifikaten erkennen.
  • Endpoint-Gesundheit und Erneuerungsverhalten vor dem Stichtag verifizieren.

Zertifikate werden als Betriebsabhängigkeit behandelt und geplant erneuert.

Störungen gezielt beheben

Unter Zeitdruck hilft eine klare Trennung zwischen betroffenen und weiterhin gesunden Komponenten.

  • Fehlerbilder bis zur verursachenden Komponente eingrenzen.
  • Datenbank-Integrität und weitere Abhängigkeiten getrennt prüfen.
  • Einen gezielten Reparaturweg gegenüber einer vollständigen Neuinstallation abwägen.
  • Nacharbeiten und erwartetes Wiederanlaufverhalten dokumentieren.

Beispiel aus dem Leitstand: Unterschiedliche Windows-Stände führten zu abweichenden Startzeiten und Alarmdarstellungen. Die vergleichende Analyse führte auf einen durch ein Windows-Update veränderten Registry-Wert. Nach gezielter Anpassung verhielt sich die Anwendung wieder einheitlich.

Defender neben Drittanbieter-EDR

Auch bei einer anderen primären Schutzlösung müssen Defender-Komponenten passend bewertet und aktualisiert werden.

  • Plattform-, Engine- und Signaturupdates auseinanderhalten.
  • Geeignete Bereitstellungsregeln oder separate Anwendungen je Update-Typ einsetzen.
  • Verhalten bei passivem oder deaktiviertem Defender untersuchen.
  • Die Compliance-Erkennung am tatsächlichen Versionsstand und der Fix-Schwelle ausrichten.

Befunde lassen sich so fachlich einordnen und mit passenden Maßnahmen bearbeiten.

Automatisierung unter Application Control

Gehärtete Systeme stellen besondere Anforderungen an PowerShell und Anwendungsstarts.

  • Skripte für Constrained Language Mode mit definierten Exit-Codes gestalten.
  • Ungeeignete .NET- und COM-Aufrufe vermeiden und Sicherheitsabbrüche vorsehen.
  • Signaturprüfung und Zertifikatsabrufe als mögliche Ursachen von Startverzögerungen untersuchen.
  • Änderungen an WDAC, AppLocker oder zugehörigen Richtlinien mit dem Security-Team abstimmen.

Automatisierung wird auf die vorhandenen Sicherheitsvorgaben abgestimmt.

Store-Apps ohne Storezugang

Benötigte Apps und Erweiterungen müssen auch bei blockiertem Store kontrolliert bereitgestellt werden.

  • Installation, Deinstallation und Diagnose als wiederverwendbare Skripte aufbauen.
  • Provisionierung und benutzerspezifische Pakete sauber unterscheiden.
  • Paketvarianten sowie Framework- und weitere Abhängigkeiten prüfen.
  • Zeitversetzte Scanner-Bewertungen, etwa bis zur nächsten Anmeldung, dokumentieren.

Eine nachvollziehbare Paketierung erleichtert Betrieb und Fehleranalyse.

Vom Schwachstellenbefund zum Deployment

Ein Scanner-Befund wird erst durch passende Erkennung und Bereitstellung zur umsetzbaren Maßnahme.

  • Agenten und betroffene Komponenten als MECM-Anwendung paketieren.
  • Die tatsächliche Version mit einer passenden Detection Method erkennen.
  • Hängende Agenten mit erprobten Wiederherstellungsverfahren bearbeiten.
  • Bestehende Zielgruppen und Freigaben respektieren und Strukturänderungen abstimmen.

Befund, Maßnahme und überprüfbarer Zielzustand werden miteinander verbunden.

Audit-Findings technisch bearbeiten

Eine schnelle Einzelkorrektur reicht nicht, wenn eine übergeordnete Richtlinie den alten Zustand wiederherstellt.

  • Den sicheren Zielzustand und die technische Ausgangslage beschreiben.
  • Bei Autologon-Befunden geeignete Verfahren zur geschützten Ablage bewerten.
  • Alternativen auf ihre Eignung für den konkreten Anmeldeablauf prüfen.
  • Die verursachende Richtlinie als notwendige Vorarbeit untersuchen und Optionen dokumentieren.

Eine nachvollziehbare Entscheidungsgrundlage unterstützt die abgestimmte Behebung.

Rollouts mit Nachweisen

Änderungen an vielen Geräten brauchen Pilotierung, Wellen und überprüfbare Zustände.

  • Pilotgruppen gegen die tatsächliche Produktionsmenge abgrenzen.
  • Vor jedem Test die vollständige Verteilung der Inhalte sicherstellen.
  • Gestaffelte Wellen von etwa 25 Prozent mit nachvollziehbarer Erkennung verbinden.
  • Strukturierte Skriptausgaben für Diagnose und Statusprüfung nutzen.

Ergebnisse werden dokumentierbar, ohne für jede Prüfung eine einzelne Remotesitzung zu benötigen.

Betrieb über Domänengrenzen

Getrennte Domänen ohne Vertrauensstellung benötigen bewusste Übergabe- und Berechtigungsmuster.

  • Übertragungen mit expliziten, kontrollierten Anmeldesitzungen vorbereiten.
  • Die Integrität übertragener Medien mit Hash-Prüfungen absichern.
  • Generische Task Sequences ohne eingebettete Konten gestalten.
  • Risiken durch Protokollartefakte und Kontosperren berücksichtigen.

Konsistente Bereitstellung und sorgfältiger Umgang mit Zugangsdaten gehören zusammen.

Gruppenrichtlinien und Sicherheitsbaselines

Gewachsene Richtlinienbestände brauchen einen nachvollziehbaren Vergleich statt einer bloßen Liste von Unterschieden.

  • Vorhandene Einstellungen mit der jeweiligen Vergleichsbasis strukturiert abgleichen.
  • Abweichende und fehlende Einstellungen getrennt aufbereiten.
  • Die Bedeutung im konkreten Betrieb fachlich bewerten.
  • Ergebnisse als verständliche Grundlage für Priorisierung und Entscheidungen dokumentieren.

Ein fehlender Eintrag ist für sich allein weder ein Beleg für eine Sicherheitslücke noch für deren Harmlosigkeit.

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